Über meinen Japanaufenthalt

Work and Travel in Japan während Fukushima

So manche und so mancher mögen sich fragen, warum ich es für nötig halte, gerade jetzt nach 3/11 nach Japan zu reisen um dort einen einjährigen Work and Travel / Working Holiday Aufenthalt zu verbringen. Die Entscheidung für den Auslandsaufenthalt habe ich bereits vor dem Erdbeben, der Tsunamikatastrophe und der Fukushimahavarie (3/11) getroffen. Ich war schon seit meiner Kindheit von Japan, der japanischen Sprache und Kultur fasziniert. Andreas und Hendrik – zwei meiner Freunde – haben bereits je ein Work-and-Travel-Jahr in Japan verbracht und meine Neugierde über Japan bestärkt. Tja, Andreas und Hendrick, das habt ihr nun davon :) Unglücklicherweise können Deutsche ein Work and Travel Visum für Japan nur bis 30 beantragen. Dieses Jahr werde ich 30. Somit war es also meine letzte Chance, die ich einfach nicht verstreichen lassen wollte. Ein weiterer Grund ist meine Lebenssituation. Da ich kein Abitur und es somit auf dem Arbeitsmarkt etwas schwerer habe, möchte ich mich durch meinen ersten Einjahresauslandsaufenthalt meines Lebens für den Arbeitsmarkt etwas interessanter machen. Zusätzlich habe ich, um möglichst viel Geld zu sparen, den Flug nach Japan fast ein Jahr im Voraus gebucht und das waren auch meine letzten Ersparnisse. Einige Leser dürften mich schon von meiner Hamburg – Rom Radreise kennen, die ich samt Videodokumentation bewerkstelligt habe, nachdem ich meinen Job in der Wirtschaftskrise verloren habe. Zwar habe ich durch einige Reisevorträge, die ich im Anschluss an meine Radtour gegeben habe, ein wenig Taschengeld verdient; etwas mehr als eine Monatsmiete ist es nicht. Aber immerhin etwas, um den Anfang in Japan zu bewerkstelligen…

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